adels-gewand
  Gewandungen
 




Die Anfänge von Adels-Gewand


Nachdem ich mich entschieden hatte, welche Zeit ich darstellen wollte,
kam die Suche nach passenden Gewandungen.
Fand ich wirklich mal etwas Schönes, passte entweder der Stoff überhaupt
nicht, oder die Kleider waren historisch nicht vertretbar.
Also besorgte ich mir das erste Schnittmuster und passenden Stoff.
Natürlich war das erste Ergebnis noch stark ausbaufähig.
Also wurden beim zweiten Kleid die Veränderungen
und Verbesserungen umgesetzt.
Da ich als gewandeter Gast mit den neuen Kleidern
Mittelaltermärkte besuchte, kamen schnell Taschen
für die nötigen "Frauensachen" hinzu.
Auch passende Kopfbedeckungen wurden recherchiert und angefertigt.

Das macht mir soviel Spaß, das ich heute mit Begeisterung Adelsgewänder
für Freunde oder Kunden anfertige!

Die hier gezeigten Gewandungen wurden von mir selbst angefertigt.
In meinem Stofflager horte ich schöne Stoffe wie Schätze.
Seide und Samt, Brokat und Spitze, feines Leinen und Vieles mehr.


In den Kleidern sind echte Korsettstäbe eingearbeitet,
so das ein Unterkorsett wegfällt.


Schnitt und Stoff, sowie die Ausführung
wird sorgsam abgestimmt.




 
 In der Mitte des Jahres 1500 wurden am englischen Hof von      König Heinrich VIII die Kleider sehr eng geschnürt.
Der Busen wurde modisch flach getragen. Die Verwendung eines Farthingales, dem Vorgänger des Reifrockes war optional möglich. Die Ärmel waren zum Teil sehr aufwendig gearbeitet und wurden oftmals an das Mieder angenestelt (mit sogenannten Nestelschnüren, die in metallischen Nestelspitzen mündeten angebunden).Auf diese Art konnten die Kleider durch Auswechseln der Ärmel variiert werden.Als Kopfputz dient hier eine French Hood, die es in vielfältigen Ausführungen gab.





 
Auf vielen Gemälden des deutschen Hofmalers  Lucas Cranach wurden Damen in aufwendigen Roben abgebildet. Typisch für diese deutsche Variante eines Renaissance-Kleides waren die aufwendigen Ärmel mit vielen geschlitzen Puffs. Meine Interpretertion ist aus Seide und passenden Samt gefertigt. Die zahlreichen Schlitze sind sorgsam in der Futterfarbe umstickt. Als Kopfputz habe ich dafür eine kleine Wulsthaube gearbeitet. Auch der große Marktbeutel ist passend zum Kleid gearbeitet und bietet viel Platz!
 




Mit einer langen Pelzweste und einem Muff wird das Tudorgewand
warm genug für einen Besuch auf dem Wintermarkt




Für diese Wintergewandung habe ich einen wundervollen, alten Brokatstoff für den Rock und das Miedervorderteil gefunden. Cape und das Pillbox-Hütchen sind aus schwarzem Kaninchenfell. Der Hingucker ist jedoch der echt antike Kragen, der noch sehr gut erhalten und absolut tragbar ist. Der Kragen ist aufwendig mit schwarzen Perlen, evtl. sogar Gagat bestickt.

 










Im Gegensatz dazu habe ich aus blauer und weißer Seide eine leichte Sommergewandung geschneidert. Die zahlreichen, aufwendigen Schlitze sind teilweise mit Perlen umstickt. Die Gewandung besteht aus einem Rock und dem Oberteil. Am Rock ist noch eine kleine, abnehmbare Tasche befestigt - sehr praktisch! Am Mieder habe ich eine schöne Klöppelborte angebracht, da das Sommer-Ensemble ohne Bluse getragen wird.
Am aufwendigsten gearbeitet ist jedoch das Barett. Es hat perlenumstickte Schlitze an der Unterseite der Krempe und auf der Oberseite.
Aus weißen Straußenfedern habe ich noch einen Rand angefügt,  der etwas mehr Bewegung in die Optik bringt.

 
  
   
  
   



Ein Treffen mit einer Zufriedenen Kundin auf dem Markt






Harald von "Schwert & Krone"
Der Wappenrock entstand nach seinen Wünschen





Stefan in seiner neuen Renaissance-Gewandung


  



Barbara bekam ein leichtes Seidenkleid für den Sommer





Noble Tudorrobe mit der herrschaftlichen Fleur de Lis
Sehr aufwendig gearbeitete Ärmel als Blickfang

 


Edles Ballkleid mit kostbarem, altem Brokatstoff






 
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